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Road to the RLFA 2000

eingetragen am 05.04.2010, 21:44 Uhr von Martin Lipp

Kommentar(e)

Im Mai 2012 wird die Feuerwehr Gussendorf ein neues Feuerwehrfahrzeug bekommen. Seit rund einem Jahr beschäftigen sich die Mitglieder nun bereits intensiv mit den Vorbereitungen zu diesem wichtigen Großkauf. Ein Rückblick.

Um den stetig ändernden Bedingungen und immer neuen Techniken und den damit zusammenhängenden neuen Gefahren stand zu halten, muss sich auch die Feuerwehr mit Hilfe zeitgemäßer Technik anpassen. Da ist es nur natürlich, dass die beiden - bereits 28 und 23 Jahre alten – Feuerwehrfahrzeuge der FF Gussendorf diesen neuen Gefahren nicht mehr gerecht werden. Aus diesem Grund wird die Feuerwehr Gussendorf im Jahr 2012 ein neues Rüstlöschfahrzeug beschaffen. Es wird die beiden alten Fahrzeuge, das Tanklöschfahrzeug (TLFA, Baujahr 1987) und das Löschfahrzeug (LF-B, Baujahr 1982) ersetzen. Bis auf die Tragkraftspritze wird das neue Fahrzeug die Beladung der alten Fahrzeuge kombiniert beinhalten. Damit ist das Rüstlöschfahrzeug ein Allroundfahrzeug, perfekt einsetzbar für den technischen, wie auch für den Brandeinsatz. Seit rund einem Jahr beschäftigt sich der Fahrzeugausschuss und die gesamte Mannschaft mit diesem Ankauf.

Kick Off

Am 24. März 2009 wurde eine erste Kick-Off Sitzung mit BFR Michael Miggitsch und BI Franz Strohmaier vom Landesfeuerwehrinspektorat, OBR Helmut Lanz vom Bezirksfeuerwehrverband Deutschlandsberg, Bgm. Ing. Kurt Bauer und Vizebgm. Alois Resch von der Marktgemeinde Groß St. Florian, sowie HBI Franz Hutter, OBI Franz Heinzl und weiteren Mitgliedern der Feuerwehr Gussendorf veranstaltet. Bei dieser ersten Vorbesprechung im Rüsthaus der FF Gussendorf wurde der Altbestand begutachtet, woraufhin beschlossen wurde, dass zum Ersatz des TLFA ein neues Rüstlöschfahrzeug (RLFA 2000) und in weiterer Folge in späterer Zukunft ein Anhänger für die Tragkraftspritze (TSA) zum Ersatz des LF-B angeschafft werden soll. Als frühestmöglicher Zeitpunkt wurde wegen der 25jährigen Mindestnutzungsdauer das Jahr 2012 für das neue RLFA genannt. Folgender vorläufiger Zeitplan wurde aufgestellt:

  • Jänner 2011: Einstellen der öffentlichen Ausschreibung

  • Mai 2011: Bestellung des RLFA 2000

  • Mai 2012: Lieferung des RLFA 2000

Mit diesen festgelegten Rahmenbedingungen konnte mit der Auswahl des Fahrzeuges und des feuerwehrspezifischen Aufbaus begonnen werden.

Erste Besichtigungen

Der nächste Schritt am Weg zum neuen RLFA waren Besichtigungen bestehender neuer Rüstlöschfahrzeuge anderer Wehren. So wurden am 28. November 2009 die Fahrzeuge der Feuerwehren Wies (RLFA 2000, Fahrzeug: Volvo, Aufbau: Iveco-Magirus) und Pölfing Brunn (RLFA 2000, MAN, Rosenbauer), in deren Rüsthäusern begutachtet und Tipps von den jeweiligen Feuerwehren im Bezug auf Ankauf und Technik eingeholt. Die Unterschiede, Vor- und Nachteile zwischen den verschiedenen Herstellern konnten auf diese Weise gut aufgezeigt werden. Als erstes wichtiges Kaufkriterium stellte sich schnell das Getriebe des Fahrzeuges heraus. Die erste Entscheidung die getroffen werden muss, ist also jene ob der künftige RLFA mit Automatik, Halbautomatik oder manueller Schaltung gefahren werden soll.

RLFA der FF Wies

Geöffnete Türen beim RLFA Pölfing Brunn

Der nächste Besichtigungstag stand am 6. März 2010 am Programm. Diesmal wurden die entsprechenden Fahrzeuge der Feuerwehren Bärnbach (RLFA 2000, Mercedes, Rosenbauer), Gratwein (RLFA 2000, Volvo, Iveco-Magirus) und Bad Gams (RLFA 2000, MAN, Walser) besichtigt. Wiederum konnten wichtige Eindrücke und Entscheidungshilfen gesammelt werden.

Besichtigung der Dachbeladung beim Fahrzeug der FF Bärnbach

Begutachtung des Innenraums

Bei der Feuerwehr Gratwein

RLFA Bad Gams

Bei den Herstellern des Aufbaus

Mit dem nächsten Termin stand am 30. März 2010 ein Besuch bei der Firma Iveco-Magirus an, wo zwei nagelneue Rüstlöschfahrzeuge (MAN und Mercedes) kurz vor der Auslieferung besichtigt und Probe gefahren werden konnten. Ebenso gab ein Mitarbeiter des Unternehmens eine kurze Einleitung zu den Bedienelementen und einen Überblick über einige technische Details des Aufbaus.

Den bisher letzten Punkt auf dem Weg zum RLF-A stellt die Besichtigung dreier Fahrzeuge mit Aufbau der Firma Rosenbauer dar. Dazu kamen am 2. April 2010 die drei bereits ausgelieferten Fahrzeuge zum Rüsthaus der Feuerwehr Gussendorf. Die Feuerwehren Lieboch (TLFA 4000, MAN), Zettling (TLFA 4000, Mercedes) und Kleinfrannach (RLFA 2000, Volvo) waren so freundlich ihre Fahrzeuge zu diesem Zweck zur Verfügung zu stellen. Wie zuvor bei Iveco-Magirus führte auch diesmal ein Mitarbeiter der Firma Rosenbauer kurz die Bedienelemente und den Rosenbauer-Aufbau vor. Danach konnten bei Probefahrten im eigenen Einsatzgebiet die Motoren, Getriebe und Fahrgestelle getestet werden. Auch hier waren die Diskussionen wieder sehr fruchtbar und werden mit Sicherheit bei der wichtigen Entscheidung helfen.

Drei Fahrzeuge vorm Rüsthaus der Feuerwehr Gussendorf

Fazit

Das erste Jahr auf dem Weg zum RLFA hat bereits viele neue Erkenntnisse eingebracht. So steht nun fest, dass das Getriebe der erste Knackpunkt sein wird. Darauf aufbauend wird entschieden werden welches Fahrzeug verwendet werden soll, um sich danach für einen passenden Aufbau zu entscheiden. Bis zur endgültigen Entscheidung werden die Mitglieder der Feuerwehr Gussendorf noch unzählige Stunden in Beratung, Informationsgewinn und Diskussionen stecken, um danach mit Bestimmtheit sagen zu können das beste Fahrzeug für die Feuerwehr und die Sicherheit der Bevölkerung von Gussendorf gekauft zu haben.

Fotos:

Road to RLFA 2000

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