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Geschichte

Erste organisierte Löscheinheiten hatten bereits die Ägypter und die zunehmende Verstädterung im römischen Reich führte zu einer weiteren Entwicklung des Feuerwehrwesens. 21 v. Chr. wurde eine erste Feuerwehr mit 600 Sklaven errichtet. Nach einem großen Brand 64 n. Chr., der beinahe die Hälfte Roms zerstörte, wurden erstmals Bauvorschriften erlassen, die die Feuergefahr mindern sollten. Zur Ausrüstung der Römer zählten Spritzen, Eimer, Leitern, Stangen, Decken, Schwämme, Besen, Einreißhaken, Sägen und Hämmer. Es gab die Funktion des Wasserträgers, Spritzenleute, Leute mit Löschdecken und - bei Nacht - auch Zuständige für die Beleuchtung.

Feuerbekämpfung im Mittelalter

Im Mittelalter gab es die ersten Feuerlöschverordnungen. Meist hatten die Handwerker die Aufgabe den Brandschutz zu übernehmen. Trotzdem gab es immer wieder Großbrände in den Städten, Lübeck brannte im 12. Jahrhundert mehrmals ab oder Straßburg im 14. Jahrhundert achtmal. Die Feuer brachen oft aus Unachtsamkeit aus, aber immer wieder auch durch Brandstiftung durch Banden und Mordbrennern. Als Ende des 14. Jahrhunderts als Stein das Holz ersetzte brannte es weniger.

Zu dieser Zeit griffen auch die ersten vorbeugenden Brandschutzverordnungen. Es mussten z.B. abends ab einer bestimmten Zeit alle Feuer ausgemacht werden. Kontrolliert wurde das von einem Nachtwärter. Bei einem Feuerausbruch mussten Wein- und Wasserträger sofort mit ihren Eimern Wasser zum Brand bringen. Es gab von der Stadt bezahlte Wächter, die auf Türmen nach Feuern Ausschau hielten und bei einem Brand mit Flaggen in die jeweilige Richtung zeigten. Eine solche Wache gab es z.B. seit 1444 im Stephansdom. Als Ausrüstung gab es Ledereimer, Wasserfässer, Feuerhaken und Dachkrücken. Ab dem 14. Jahrhundert gab es erste einfache Spritzen.

Ab dem 17. Jahrhundert

Im 17. Jahrhundert wurde der Schlauch erfunden. Zuerst aus Gummi, Mitte des 18. Jahrhunderts aus Hanf. In den Feuerlöschverordnungen wurden erstmals Feuerlöschknechte erwähnt. Die ersten Berufsfeuerwehren waren geboren. Die Wiener Feuerwehr zählt zu den ältesten der Welt, da sie seit 1685 Feuerlöschknechte einsetzte.

Ende des 19. Jahrhunderts wurden noch Spritzen verwendet, die mit Pferdekutschen zum Einsatzort gebracht wurden. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden diese durch Pumpen ersetzt, die mit einer Dampfmaschine betrieben wurden (Dampfspritzwagen). Mit der beginnenden Motorisierung gab es bald benzin-betriebene Pumpen, auf eigene Lastwagen. Es entstanden erste Feuerwehrwagen.

Zweiter Weltkrieg

Während des Zweiten Weltkrieges war die österreichische Feuerwehr der Polizei unterstellt. Durch Geldmängel war die Schlagkraft äußerst gering. Ein weiteres Problem war der Mangel an Mitgliedern. Da die Männer im Krieg kämpften und Frauen nicht zur Feuerwehr durften war keine Mannschaft vorhanden.

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03.12.2015 - 01:27 Uhr

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